Die Tauchfahrt der „Trieste“

 
 

Im Jahr 1960 gelang dem Forscher Jacques Piccard und dem Matrosen Donald Walsh mit dem Tauchboot „Trieste“ die erste und bisher einzige Tauchfahrt zur tiefsten Meeresstelle, der sogenannten „Challengertiefe“ im Marianengraben (Pazifik). Die Tauchtiefe betrug dabei 10916 m ! Sie benutzten dazu eine stählerne Tauchkugel mit einer Wandstärke von 12,7 cm, die dem gewaltigen Wasserdruck in dieser Tiefe standhalten konnte. Bedenkt man, dass an der tiefsten Stelle auf jede Fläche eine 11 Kilometer hohe Wassersäule lastet, kann man sich vorstellen, welche Kräfte auf diese Kugel drückten. Um diese Kräfte möglichst klein zu halten, war die Kugel für zwei Personen und dem technischen Gerät sehr klein und eng, der äußere Durchmesser betrug gerade mal 2,16 m.
 
 
 
 

Aufgaben: (Gruppe 1)

1) Bestimme das Volumen der Wand des Tauchbootes!
 

2) Berechne das Gewicht der Tauchkugel, die Dichte des benutzten Stahls beträgt
 

3) Der Anteil der Wand am gesamten Volumen ist größer als man denkt. Berechne wie viel

    Prozent des Gesamtvolumens die Wand ausmacht!

 
 

4) Würde man aus der Wand eine Vollkugel gießen, welchen Durchmesser hätte diese

     Kugel?
     Vergleiche diesen Durchmesser mit dem der Tauchkugel!

 
 

5) Unter Wasser drückt der Wasserdruck von allen Seiten gegen die Tauchkugel. In 11 km

    Tiefe drückt von allen Seiten eine 11 km hohe Wassersäule auf die Kugel. Berechne
    welches Gewicht insgesamt auf der Kugel lastet. (Wasser hat eine Dichte von)
    Gehe wie folgt vor:
a) Bestimme das Volumen der Wassersäule mit einer Grundfläche die so groß ist wie
   die Oberfläche der Kugel und einer Höhe von 11 km.
b) Berechne das Gewicht.

c) Staune mal kräftig!
 
 
 

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